Hey, ich bin Lena!

Vollzeit-Graue-Maus und Fotografin

Wie das zuammenpasst?
Na ganz hervorragend!

 

 

 

Schon immer hat mich die Fotografie begeistert. Mit meiner Kamera in der Hand habe ich die Möglichkeit, Menschen so zu zeigen, wie sie wirklich sind – wunderschön und einzigartig.

Meine Geschichte

Die Kamera und ich – a never ending Story

Bereits im Grundschulalter schenkte mein Papa mir eine alte Digitalkamera und seitdem sollte man mich nie wieder ohne sehen. Ich war immer die, die ihre Kamera immer mit dabei hat und alle möglichen Erinnerungen festhielt.  Mit 14 fing ich dann an, meine Bilder überlegt und kreativ zu gestalten. Mit meiner ersten Spiegelreflexkamera konnte ich mich dann zum ersten Mal voll und ganz ausleben. Ich erinnere mich, als wäre es gestern, wie ich mit meiner Kamera, einem alten Stativ (dass ich beim Keller-Ausmisten vor dem Müll rettete) und einem Fernauslöser bestückt das erste Mal in den Wald spazierte und einfach fotografierte. Noch heute gehören diese Bilder zu meinen Liebsten. Nicht, weil sie so unfassbar schön sind. Nein. Weil sie der Beginn von etwas großem, etwas wunderbarem waren.

Meine Schulzeit war schön. Aber ich habe schnell gemerkt, dass ich irgendwie anders bin. Ich war ruhiger, stiller – bedachter.

Wie so viele Menschen, die sich zu den Introvertierten zählen, fiel es mir oft schwer, mich und meine Gedanken mitzuteilen. Irgendwann entdeckte ich die Fotografie für mich und fand darin mein eigenes Sprachrohr.

 

So unsichtbar ich mich den ganzen Tag über auch fühlte, durch meine Selbstportraits konnte ich mich so darstellen, wie ich bin. Erst im Nachhinein ist mir klar, wie viel mir die Fotografie und die Portraits auf meinem Weg geholfen haben, mich selbst zu finden und mein Strahlen zu entdecken.

"Schon früh habe ich festgestellt, dass ich introvertiert bin. Erst spät habe ich gelernt, dass das auch völlig in Ordnung ist."

Dass ich meine Introversion positiv betrachte, war nicht immer so. Ein langer Weg der persönlichen Entwicklung und Selbstakzeptanz liegt hinter und auch weiterhin vor mir. Es gab viele Momente, die mich dazu bewegt haben, mehr darüber nachzudenken, wie ich bin und warum ich so bin. Einer dieser Momente war die Wahl zur „Mrs. Unsichtbar“ auf meinem Abiball. Was die anderen Schüler sicherlich nicht böse meinten, hat mir damals richtig wehgetan. Ich war scheinbar nicht einmal die graue Maus – ich war gar keine Maus. Ich brauchte nie besonders viel Aufmerksamkeit und im Mittelpunkt stehe ich auch nicht gerne. Aber ich glaube jeder von uns hat Angst, unbedeutend zu sein. Also änderte ich etwas.

Introversion ist keine Krankheit, sie ist ein Geschenk. Dein Geschenk.

 

Zunächst dachte ich, ich müsste MICH ändern. Ich müsste lauter sein, extrovertierter. Aber jeder introvertierte weiß: das funktioniert so nicht. Also beschäftigte ich mich weiter mit dem Thema, las jede Menge Blogs und Bücher zum Thema und stellte langsam fest: Nicht ICH muss mich ändern. Meine Einstellung muss sich ändern.

Ich begann zu verstehen, dass meine Introversion gar nichts schlechtes ist. Ganz im Gegenteil: Sie schenkt uns sogar richtig positive Eigenschaften. Es gibt eben solche und solche Menschen. Und von uns introvertierten gibt es gar nicht mal so wenig. Nur bemerkt man uns eben nicht so schnell.

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Wie ich nun meine Leidenschaft für die Fotografie und meine Persönlichkeit verbinde?
Na ganz einfach:

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Frauen, die sich ebenso leise und unsichtbar fühlen, mithilfe meiner Portraits in die Sichtbarkeit zu bringen, ihr eigenes Leise sein zu akzeptieren und für sich selbst als Stärke zu erkennen. Ich möchte, dass DU gesehen wirst und dass du dich vor allem wieder selbst wahrnehmen kannst. Dass du dein eigenes Strahlen findest. Dass du lernst, dich selbst zu akzeptieren, ohne dich zu verändern.

„Denn du musst nicht laut sein, um gehört zu werden.
Es reicht, wenn du du selbst bist.“